In Oberhallau hatten wir am Freitag einen stürmischen Anfang als ein Unwetter über die Region zog, wir konnten glücklicherweise unsere Zelte festhalte und kamen ohne Schäden davon.
Am Samstag waren die Trainingsläufe und ich war einigermassen dabei mit meinen Zeiten. Am Abend haben wir noch bei Gilbert das Getriebe gewechselt welches sich verabschiedet hatte.
Im ersten Rennlauf am Sonntag hatte ich einen kleinen Schreckmoment im schnellen Waldteil vor der Brotlaube, trotzdem konnte ich eine Zeit unter 1.30 fahren. Im zweiten Lauf war ich wohl etwas zu vorsichtig und kam nicht mehr unter die 30er Marke. Der dritte Lauf wurde leider aus Zeitgründen gestrichen.
Schlussendlich konnte ich den 5.Rang herausfahren.
In Paccots konnten wir uns am Freitag einrichten und am Samstag Morgen die Strecke besichtigen da das Training erst Nachmittags begann.
Die Trainingsläufe gingen soweit gut und im Rennen mit den besseren Slicks fuhr ich im ersten Lauf etwas schneller als die beste Zeit vom letzten Jahr. Im zweiten Lauf war Oel auf der Strecke und ich fuhr etwas vorsichtiger. Im dritten Lauf fuhr ich fast die gleiche Zeit wie im ersten und konnte mir den Dritten Rang sichern mit knapp 12 Hundertsteln Rückstand auf den zweiten.

Am Donnerstag kamen wir gegen Mittag in St-Ursanne an und begannen mit dem einrichten vom Fahrerlager.
Am Freitag als alle da waren haben wir uns fertig eingerichtet. Ausserdem wurde die Wagenabnahme erledigt und die Streckenbesichtigung gemacht. Den Abend liessen wir dann gemütlich ausklingen.
Die Trainingsläufe am Samstag liefen gut und ich konnte im letzten Lauf eine Zeit unter 2.20 fahren, was mich zuversichtlich für den Sonntag stimmte.
Der erste Rennlauf gelang mir gut und ich fuhr eine tiefe 17er Zeit. Im zweiten Lauf war ichetwas verhaltener unterwegs und war dementsprechend etwas langsamer. Meinen direkten Konkurrenten erging aber ähnlich und so konnte ich einen Klassensieg herausfahren.
Es war wirklich ein schönes Wochenende mit den Gästen die wir hatten und auch den anderen Leuten. Ausseredem war glaube ich noch nie eine Siegerehrung so früh fertig hier, so dass wir auch einigermassen Zeitig zu Hause waren.
In Anzère konnte ich bei unterschiedlichen Bedingungen und einmal auch mit der falschen Bereifung (hatten aber alle in der Klasse) mit einem sehr guten letzten Lauf den Klassensieg herausfahren.
